Sünje Jü & Nekton's De Niro

Verein

Reitverein Großenwiehe

Kategorie

Alter

Gelände

20

Platzierung

3. Platz
in der Kategorie Gelände

43. Platz im Gesamtranking.

0,5 % der Gesamtstimmen
5,6 % der Stimmen im Bereich Gelände


Das Voting ist beendet



Über mich

Hallo, mein Name ist Sünje Yvette Jürgensen und ich komme aus der Gemeinde Lindewitt, welches in Schleswig-Flensburg liegt. Ich bin 20 Jahre alt und reite schon seit dem ich klein bin.

Zurzeit bin ich im Springen auf L Niveau und in der Dressur und im Gelände/Vielseitigkeit auf A Niveau.

Mit acht Jahren bekam ich mein erstes eigenes Pony. Artax ist ein Schimmelwallach, der 147cm groß ist und 1996 geboren worden ist. 23 Jahre alt ist er nun und seit 13 Jahren in unserem Besitz. Unser Goldschatz ist aus der Familie nicht mehr weg zu denken! Artax brachte mich vom Jugendreiterwettbewerb bis in den A Bereich jeglicher Disziplinen. Artax war und ist immer noch ein eher gehobenes Freizeit-
und Anfängerpony. Mittlerweile genießt Artax sein Leben als Spaß- und Freizeitpferd. Er wird immer noch locker bewegt und geritten, denn so lange er Lust hat und auch noch fit ist soll er auch nicht "rosten".

Neben meinem Seelenpferd, um den es hier gleich im Text geht, bin ich nebenbei immer noch andere Pferde geritten. Ein Grund dafür war auf jeden Fall mein Pferd zu entlasten, nichts zu überstürzen und ihm die Zeit zu geben die er braucht. Also hatte ich neben meinem Riesenbaby noch Dira, die mir noch sehr viel beigebracht hat. Bei Dira könnte ich mich so richtig austoben und loslegen. Mit Dira habe ich L-Stilspringen gewonnen und meine und ihre erste Geländepferdeprüfung der Klasse L absolviert.

Mein Seelenpferd:
Im Frühjahr 2016 kam er zu uns, ein dunkles Riesenbaby, total schlaksig, verschmust und trottelig. Mit seinen Augen hatte er mich total überzeugt. Zuerst musste ich mir einen Namen überlegen. Ich wollte einen Namen den man gut rufen kann und den es nur einmal gibt. So entschieden wir uns für Nekton's De Niro (Spitzname Niro). Niro ist mittlerweile 178cm groß, dunkelbraun mit vier weißen Beinen, einer langen dünnen Blesse und noch einer kleinen Schnippe auf der Nase. Niro wurde am 17.06.2013 geboren. Mama meinte es sei ein Zeichen, denn das war der Hochzeitstag meiner Eltern. Vater von Niro ist Nekton und Muttervater Contender. Niro ist ein Flaschenfohlen gewesen, denn seine eine Mutter ist kurz nach der Geburt gestorben. Das ist auch der Grund wieso er am Anfang gefühlt mehr an Menschen als an anderen Pferden hing. Zusätzlich nuckelt er noch immer wie ein echtes Baby. Durch seine Größe und auch durch sein Verhalten wussten wir, dass er deutlich mehr Zeit benötigt als ein "normales" Pferd.
Im Sommer 2016 habe ich Niro mit Hilfe eingeritten, was bei ihm wirklich ein Kinderspiel war. Er war tiefen entspannt und hat gar nicht gemerkt das ich überhaupt drauf saß. Nach dem anreiten haben wir ihn bis 2017 wieder weg gestellt, damit er weiter wachsen kann und vor allem zu nehmen kann. Niro war schon immer sehr schwer futtrig. Wir haben immer alles mögliche ausprobiert und umgestellt, damit er zu nimmt. Ein Blutbild und eine Haaranalyse haben wir auch machen lassen. Nachdem immer wieder alles abgecheckt worden ist (Zähne, Osteopathie, Wurmkur und verschieden Futtermittel) hat er dieses Jahr zum ersten mal ein wenig Speck auf den Rippen. Wahnsinn, er wird dieses Jahr 6 Jahre alt und hat so lange gebraucht. Ich bin froh, dass ich ihm immer die nötige Zeit gelassen habe die er gebraucht hat und noch brauchen wird.
2017 war er dann ja vier Jahre alt. In dem Jahr sind wir ein Paar Reitpferdeprüfungen gegangen. Leider war das gar nicht so einfach, denn Niro hatte wirklich vorallem Angst und ist nur gestiegen. An vorwärts reiten war gar nicht zu denken. Zum Glück hatten wir nette Richter, die uns Zeit gelassen haben und uns ans Ende der Abteilung gesetzt haben. An seinem Verhalten auf dem Turnier konnte man merken, dass er noch Zeit brauchte. Das Jahr haben wir also zum üben und ausprobieren genutzt. In dem Jahr hatte ich ihn auch mal mit ins Gelände oder mit an den Strand. Leider wollte Niro nicht einen Schritt alleine machen und Wasser war sowieso das schlimmste. Selbst wenn andere Pferde vor gelaufen sind wollte er nicht mit. Niro war schon immer mehr auf Menschen fokussiert, das heißt, dass immer eine Person neben ihm laufen musste oder vor laufen musste, damit er mit kam. Sobald das gegeben war, war nichts mehr ein Problem. Über die Winterzeit habe ich Niro wieder weg gestellt, damit er all das was er schon erlebt und gelernt hat verarbeiten konnte und weiter wachsen und zu nehmen konnte.
2018 übte ich dann zuerst das Ausreiten mit ihm. An der Hand oder wenn eine Person mitkam war es kein Problem. Sollte er aber alleine los oder mit einem anderen Pferd, ging gar nichts mehr und er stieg Kerzengerade auf der Straße. Ich versuchte es nach dem führen mit der Doppellonge und nachdem das dann irgendwann klappte schaffte ich die ersten Runden mit 6 mal ab und aufsteigen. Das war gar nicht so einfach mit meiner Größe von 163cm auf ein Pferd mit 178cm mit Springbügeln aufzusteigen. Ich glaube das aufsteigen war anstrengender als alles andere. Nach drei Wochen jeden Tag ausreiten, hat es irgendwann auch alleine geklappt. Im Mai wollte ich mit ihm eine Geländepferdeprüfung der Klasse A in Reesdorf reiten. Zum ersten mal konnte ich mit ihm den Parcour zu Pferd alleine mit ihm abreiten. Er hat sich alles in Ruhe angeguckt und ist sogar ins Wasser gegangen. Das war eigentlich schon ein echt großes Highlight. Die Prüfung selber fiel leider ins Wasser, weil Niro nicht alleine über die Startlinie wollte und ich dann verzichtet habe. Naja, weiter üben heißt es also. Im Laufe der Saison ritt ich mit ihm zwei Eignungsprüfungen der Klasse A welche er mit dem ersten und dem dritten Platz abschloss. Ich war der glücklichste und stolzeste Mensch. Ich glaube die Pause und auch das langsame aber sichere üben war für ihn der richtige Weg zum Erfolg. In Kleinwiehe konnten wir sogar noch ohne Probleme eine Geländepferdeprüfung der Klasse A mit der Grundnote von 7,2 abschließen. Ich war so happy und hoffte, dass nun der Knoten geplatzt ist. Am Ende der Turniersaison konnten wir sogar den 3. Platz in einer A Dressur und in einer kombinierten Prüfung mit Dressur, Springen und Gelände ergattern. Auch in einer Springpferdeprüfung der Klasse A** konnte er sich noch platzieren. Insgesamt war es für Niro und für mich eine hammer Turniersaison. Über die Winterzeit habe ich ihn wie auch die anderen Jahre wieder weg gestellt.
Jetzt 2019 üben wir weiter, um Springen, Dressur und Gelände zu verfestigen und um A oder vielleicht sogar im L Bereich starten zu können.

Die Effol Produkte benutze ich schon recht lange. Zuhause hatten wir immer eine Lederplege für die Schuhe mit Bienenwachs. Im Stall habe ich zurzeit das Schweif-Spray, das Huf-Öl, die Maulbutter (Banane) und die Pflege Sachen für meine Ledersachen. Die Leute die mich kennen wissen, dass ich ein richtiger "Fan" von den Produkten bin.


Social

Sünje Yvette Jürgensen

suenjeju

sünje.ju